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    <title>Cujau - Spiele 008</title>
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    <description>Eine kurze Geschichte des Lebens</description>
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    <pubDate>Sat, 16 Aug 2008 03:30:32 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Cujau - Spiele 008 - Eine kurze Geschichte des Lebens</title>
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    <title>Könige des Unfugs</title>
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            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Toll! &quot;Spiegel Online&quot; bietet uns zum Start der olympischen Leichtathletik-Wettkämpfe gleichmal die Liste der ihrer Meinung nach &amp;quot;Könige des Sprints&amp;quot; - &amp;quot;ausgewählte&amp;quot;, wie sie behaupten, zumal. Dagegen wäre ja eigentlich nichts einzuwenden, wenn man völlig illusionsfrei damit umgeht, dass es der wohl verruchtetste Wettbewerb des Sports an sich ist. Wenn man das in seinen Enthusiasmus einbezieht, darf es ja spannend werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot; kommt mit &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,571055,00.html&quot;&gt;Autor Gehard Pfeil unter der Überschrift &amp;quot;Allein auf dem Mond&amp;quot;&lt;/a&gt; in einer ersten Aufwärmrunde dieses olympischen Höhepunktes zu der Aussage, dass man es hier mehrheitlich mit Betrügern statt mit Heroen des Sports zu tun hat. Soweit die Ausgangslage. Und natürlich ist der 100-Meter-Lauf der Männer bei Olympia so etwas wie die Weihe der hohen Olympokraten. Der Olympokrativ sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,grossbild-1267286-571055,00.html&quot; &gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:488 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;344&quot; src=&quot;http://cujau.de/uploads/SPoNSprintKoenige008-001.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&amp;quot;Könige des Dopings&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: Spiegel.de/Webfoto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &amp;quot;Spiegel Onlne&amp;quot; liefert auch gleich den Tiefpunkt dieses Anlaufes selbst. Mit seiner erwähnten Liste der &amp;quot;Könige&amp;quot; dieses Laufes. Die ersten vier so genannten Könige sind dann auch überführte oder zumindest dopingbeleumundete Sprinter. Was also lässt den &amp;quot;Spiegel&amp;quot; dazu veranlassen, sie als &amp;quot;Könige&amp;quot; ihrer Sportart zu bezeichen. Zwar liefern sie die Auflösung mit dem entsprechenden Makel in der Grafik dazu. Nur: Mit dieser Erkenntnis gibt es gar keine &amp;quot;Könige&amp;quot; mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klartext: Die Story wäre tot, es gäbe keine &amp;quot;Könige&amp;quot;. Also holt man die Schmutzfinken hervor, welche zum Zeitpunkt ihrer Siege natürlich als unbescholten galten: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Johnson_(Athlet)&quot;&gt;Ben Johnson&lt;/a&gt; (1988 in Seoul im bislang größten Skandal der olympischen Geschichte einen Tag nach seinem Sieg über 100 Meter des Dopings mit anabolen Steroiden überführt und von den Spielen ausgeschlossen), Linford Christie, Maurice Greene, Tim Montegomery (in der Affäre um das Doping-Labor Balco geständig). Soweit auch der &amp;quot;Spiegel&amp;quot;. Aber nochmal: Warum heißt die Liste dann &amp;quot;Könige des Sprints&amp;quot;? Sollte sie nicht vielmehr &amp;quot;Könige des Dopings&amp;quot; oder wenigstens &amp;quot;Könige des Doping-Sprints&amp;quot; lauten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt gar besser. Der nach dem 1988er-Rennen in Seoul annullierte Weltrekord von 9,79 Sekunden wird bei &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot; gar als &amp;quot;Weltrekord&amp;quot; aufgeführt. Damit legitimieren sie nachträglich Johnsons Betrug. Beim Internationalen Leichtathletik-Weltverband IAAF wird Johnsons Zeit nicht als Weltrekord geführt. Dafür jene Zeit, die der 1988 Zweitplatzierte Carl Lewis mit 9,92 Sekunden  erzielte, der auch die Goldmedaille für die 100 Meter von 1988 erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit zum dritten wundersamen Gedächtnisausfall bei &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot;. Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Lewis&quot;&gt;US-Läufer Carl Lewis&lt;/a&gt;, der nie offiziell - und auch nicht inoffiziell - des Dopings überführt worden ist, kommt unter den Königen des Sprints über haupt nicht vor; der Läufer, der zwischen 1980 und 1991 die fabelhaftesten Läufe wie Rekorde mitverantwortete als Läufer. Man darf sicher skeptisch auch bei ihm werden, weil Lewis in der Hochzeit des Dopings in den 80er Jahren groß geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Tatsache, dass er 1984 bei Olympia in Los Angeles die Leistung von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jesse_Owens&quot;&gt;Jesse Owens&lt;/a&gt; in Berlin 1936 mit vier Goldmedaillen in der Leichtathletik bei denselben Spielen in den gleichen Sportarten (100 m, 200 m, Weitsprung, 4x100-m-Staffel) wiederholte, dass er insgesamt neunmal Olympiasieger zwischen 1984 und 1996 zuvorderst auf Sprintdistanzen wurde legt den Schluss nahe, dass er zuallerserst als der König des Sprints genannt werden muss. Niemand sonst. Und schon gar keine überführten Betrüger, wie das &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot; verbreitet. Aber wie gesagt, nach all den Erkenntnissen kann es keine &amp;quot;Könige des Sprints&amp;quot;-Liste geben und &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot; müsste diese Aufstellung einfach zurückziehen. Damit erweist sich &amp;quot;Spiegel Online&amp;quot; allerhöchstens als &amp;quot;König des Unfugs&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Aug 2008 02:17:49 +0200</pubDate>
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    <title>Doping-Spiegel</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/289-Doping-Spiegel.html</link>
            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Was zählen schon Medaillenspiegel in Zeiten des Dopings, der Cholera des Sports? Jeder Sieger steht unter Generalverdacht. Die Webseite &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.sportspool.tv/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=228&amp;Itemid=1&quot;&gt;Sportspool.tv&lt;/a&gt;&amp;quot; geht keinen Verdächtigungen nach, sondern bietet Fakten in Zeiten Olympias - nicht den Medaillen-, sondern einen Dopingspiegel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;width: 500px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:475 --&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sportspool.tv/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=228&amp;Itemid=1&quot;&gt;&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;http://cujau.de/uploads/sportspooltv-doper00808-01.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Doping- statt Medaillenspiegel&lt;br /&gt;
Webfoto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines daran nur erscheint dann doch komisch: Warum spielen auch hier die Deutschen keine Rolle? Oder ist es deshalb nicht seltsam, weil sie auch im Medaillenspiegel ja nicht dabei sind. Am dritten Tag der Peking-Spiele gab es die erste Medaille für Schwarz-Rot-Gold - im Synchronspringen bei den Frauen vom 3-Meter-Brettchen: Ditte Kotzian und Heike Fischer. Da hatte China schon sechs Gold- und die USA schon insgesamt elf Medaillen geheimst. Ist der Medaillenspiegel dann doch ein Spiegel des Dopings und damit der eigentliche Dopingspiegel? Ist ja nur ne Frage.&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Aug 2008 22:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>Schneller Sehbefehl</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/280-Schneller-Sehbefehl.html</link>
            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    Programm-Tipp für heute Abend um 23 Uhr 15 im ZDF: der zweite Teil einer Dokumentation über das Dopingsystem in China vor den Olympischen Spiele in Peking. Der Titel: &quot;Mission Gold (2/2) - Wie sauber sind die Olympischen Spiele?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reporter Ralf Paniczek und Thomas Reichart spüren dem Doping-Netzwerk hinterher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:7842646,00.html&quot; &gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:461 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;288&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/ZDFMissionGold2-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;ZDF-Zweiteiler zu den Spielen in Peking&lt;br /&gt;
Webfoto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 lief bereits voam 9. Juli. &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true&quot; &gt;Hier in der Mediathek des ZDF&lt;/a&gt; kann sich&#039;s, wer&#039;s verpasst hat, anschauen. Suchbegriff &quot;Mission Gold&quot; eingeben und ansehen. Sehenswert! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Jul 2008 21:51:20 +0200</pubDate>
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    <title>Olympia in Peking - weltweite Zensur</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/278-Olympia-in-Peking-weltweite-Zensur.html</link>
            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Mit dieser Masche hätten sie vor acht Jahren die Olympischen Spiele nicht bekommen. Denn das &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/index_uk.asp&quot;&gt;Internationale Olympische Komitee (IOC)&lt;/a&gt; musste eingestehen, dass die chinesischen Behörden den Medienvertretern im Medienzentrum der Spiele den freien und wie es stets hieß &amp;quot;unzensierten&amp;quot; Zugang zum Internet verweigert. Peking weitet seine Zensur auf die ganze Welt aus, heißt das im Umkehrschluss. Die große Chinesische Firewall. So bricht man seine Versprechen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Agenturbericht zur Lage gibt es hier unter &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/Sport/de/18627366/Wortbruch+des+IOC+Internetzensur+akzeptiert&quot;&gt;&amp;quot;ad-hoc-News&amp;quot; &lt;/a&gt;im Netz. Der Wortbruch der chinesischen Behörden darf jedoch niemanden wirklich überraschen. Er bedeutet nun vielmehr, dass das IOC gegenüber den Chinesen einbricht. Im &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/550620?inPopup=true&quot;&gt;ZDF-Morgenmagazin&lt;/a&gt; hatte der Reporter eine Stellungnahme des IOC-Mediendirektors, der Australier Kevan Gosper, erbeten; der tat vollkommen überrascht und würde sich nicht vorstellen können, dass es keine freien Internet-Zugang gibt. Dabei müssen sie beim IOC längst darüber Beschied gewusst haben. Hier wird vielmehr eine Täuschung gedeckt. Ein absurdes Beispiel zeigte der ZDF-Mann mit einer bereits vor Ort tätigen brasilianischen Reproterin. Sie sagte, sie wolle nur ihr eigenes, privats Internet-Blog erreichen. Dort würde sie überhaupt nichts über Peking schreiben. Doch auch sie komme an ihre Webseite von Peking aus jetzt nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell heißt es nun, dass nur Seiten, die etwas mit dem Sport zu tun hätten, unter die Forderung des freien Zugangs fielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kevan Gosper dazu: &quot;I regret that it now appears BOCOG has announced that there will be limitations on website access during Games time (…). I also now understand that some IOC officials negotiated with the Chinese that some sensitive sites would be blocked on the basis they were not considered Games related.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April klang das noch ganz anders. Da machte Gosper sich und der Öffentlichkeit noch etwas vor. Der &lt;a href=&quot;http://www.iht.com/articles/ap/2008/04/01/sports/AS-SPT-OLY-Beijing-Internet.php&quot; &gt;&quot;International Herald Tribune&quot; sagte er:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Even this morning we discussed and insisted again,&quot; Gosper said. &quot;Our concern is that the press is able to operate as it has at previous games — at games time.&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;There was some criticism that the Internet closed down during events relating to Tibet in previous weeks, but this is not games time.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist Games Time. Und das Internet wird zensiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor knapp sechs Monaten war Gosper noch von der chinesischen Offenheit überzeugt. Das belegt diese Korrespondenz von &lt;a href=&quot;spiegel.de&quot; &gt;&quot;Spiegel Online&quot;&lt;/a&gt;. Darin hieß es vor vier Monaten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;China zensiert die Fernsehübertragungen, die die IOC-Mitglieder und Vertreter der Nationalen Olympischen Komitees in dieser Woche bei ihren Tagungen in Peking zu sehen bekommen. Als am Sonntag die BBC von den Demonstrationen am Rande des Fackellaufs in London berichtete, gingen die TV-Geräte in den Zimmern des IOC-Hotels &quot;China World&quot; aus. &quot;Wir kennen das Problem. Das ist die Zensur&quot;, sagte Kevan Gosper, Chef der IOC-Medienkommission. &quot;Da können wir nichts machen. Aber wir haben die feste Zusage, dass während der Spiele nicht zensiert wird&quot;, so der Australier. Er hatte bereits in der vergangenen Woche die chinesische Regierung daran erinnert, dass während der Sommerspiele im August und der Paralympics im September alle Blockaden im Internet aufzuheben seien. Ein entsprechender Passus sei Bestandteil des mit Vergabe der Spiele 2001 abgeschlossenen Ausrichtervertrages zwischen IOC und Organisationskomitee Bocog.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;http://amnesty.org/en/news-and-updates/news/ioc-caves-in-to-chinas-demands-on-internet-censorship-20080730&quot; &gt;Zusammenfassung &lt;/a&gt;zu der jetzigen Lage bietet &lt;a href=&quot;http://amnesty.org/&quot; &gt;Amnesty International auf seiner Webseite&lt;/a&gt;. Die kann man allerdings in Peking und im dortigen Olympia-Medienzentrum nicht lesen, weil die Seite dort geblockt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, und so gut wie jede News-Seite dieser Welt betreibt einen umfangreichen Sportteil. Doch diese werden genauso gesperrt wie alle anderen Angebote außerhalb Chinas, die nichts mit dem Sport zu tun haben wie etwa westliche Internet-Blogs. Noch liegt beim IOC keine offizielle Stellungnahme vor; noch wiegt man sich in seinem olympischen Geist, dass die Teilnahme zählt. Und kommen wollen ja alle, und alle freuen sich. Das suggerieren die bisherigen &lt;a href=&quot;http://www.olympic.org/uk/news/media_centre/index_uk.asp&quot;&gt;Presse-Mitteilungen des IOC&lt;/a&gt;. Und dann sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach, ein Deutscher, vorige Woche in einem Interview mit dem Berliner &quot;Tagesspiegel&quot;: &quot;Es sind keine chinesischen Spiele, sondern Olympische Spiele in Peking.&quot; Damit will er wohl sagen, das IOC richtet die Spiele aus. Dann muss die Gegenfrage erlaubt sein, ob das IOC auch die Zensur betreibt. Verantwortlich muss es wohl schon sein; jedenfalls nach Bachs Einlassung. Und dann zensiert somit das IOC; wie gesagt, nach Bachs Worten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/sport/olympia2008/Olympia-Thomas-Bach;art17806,2579062&quot; &gt;Hier &lt;/a&gt;gibt&#039;s das komplette &quot;Tagesspiegel&quot;-Interview mit Bach.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Jul 2008 16:37:40 +0200</pubDate>
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    <title>Tibetisches Olympia eröffnet</title>
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            <category>Tibet-Olympia 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:322 --&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;51&quot; src=&quot;http://cujau.de/uploads/Tibet-Olympia1-2.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tibetischen Olympischen Spielen im indischen Dharamshala sind gestern die Sportler eingetroffen und haben die Tibetan Olympics eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;http://cujau.de/index.php?/archives/183-Tibetisches-Olympia.html&quot;&gt;ursprünglich erwarteten Startern&lt;/a&gt; sind bei den Männern noch einer und bei den Frauen noch drei weitere Aktive hinzugekommen. Somit nehmen nun 23 Sportler an diesen Spielen teil. Ein erster Bericht über den ersten Tag steht &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com/event/20080515-day_01.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; im Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wettkämpfe können auf der &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com/&quot;&gt;offiziellen Webseite&lt;/a&gt; dieser Spiele verfolgt werden. Heute stand zunächst Yoga am frühen Morgen auf dem Programm, dann die Eröffnungspressekonferenz an der offiziellen Stätte des Organisationskomitees, dem Bhagsu Hotel. Hernach ging es zum ersten Schwimmtraining. &lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 May 2008 10:18:54 +0200</pubDate>
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    <title>Tibetisches Olympia</title>
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            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com&quot; &gt;&lt;!-- s9ymdb:322 --&gt;&lt;img width=&#039;300&#039; height=&#039;51&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://cujau.de/uploads/Tibet-Olympia1-2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tibet feiert Olympia - von heute an bis 25. Mai wird es die &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com/&quot; &gt;Tibetan Olympics&lt;/a&gt; geben; richtig mit Fackellauf und natürlich mit viel Sport. Abgehalten werden diese Spiele im indischen &lt;a href=&quot;http://www.grow.de/Archiv/Magazine/02-04/report/indien.htm&quot; &gt;Dharamshala&lt;/a&gt;, dem Ort der Exilregierung Tibets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die einzige Möglichkeit für die Tibeter, dass sie überhaupt an irgendeiner Art von Olympia teilnehmen. Also veranstalten sie ihre eigenen Spiele. Das Budget der Spiele beträgt, so sagt es der Organisator und Exil-Tibeter Lobsang Wangyal im aktuellen &lt;a href=&quot;http://spiegel.de&quot; &gt;&quot;Spiegel&quot;&lt;/a&gt;, 400 US-Dollar; kein Vergleich zu der vier Milliarden-Euro-Party von Peking im August. Auf der offiziellen Webseite dieser vom IOC nicht geförderter Spiele kann jeder spenden über das Paypal-System, sich einen Überblick über die Disziplinen verschaffen, viele Informationen um das Ereignis bekommen und sich gar die Goldmedaillen bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fackellauf hatte am 27. April in Südafrikas Metropole Kapstadt seine letzte Station seiner Reise erreicht; schirmherrschaftlich dort empfangen und begleitet von Friedensnobelpresiträger Desmond Tutu. Es ging zuvor über fünf Erdteile; man startete in Dehli, lief durch Sydney, Tokio, New York, Tel Aviv, Rio de Janeiro, London, Taipeh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:321 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;334&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Tibet-Olympia1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&quot;Spiegel&quot;-Interview mit Organisator Lobsang Wangyal vor der Eröffnung&lt;br /&gt;
Foto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Tibetan Olympics nehmen &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com/event/participants/&quot; &gt;19 Sportler&lt;/a&gt; teil; allesamt Tibeter; sechs Frauen, 13 Männer, welche in einem Zehnkampf gegeneinander antreten werden. Ihr Motto ist &quot;One world, many dreams&quot;; vom Peking-Motto: &quot;One world, one dream&quot; abgeleitet. Es wollten mehr mitmachen, nur reicht das Geld dafür nicht. Immerhin; auf ihrer offiziellen Netzseite haben die Tibeter-Organisatoren auch das offizielle Peking-Logo eingebettet. So sieht der &lt;a href=&quot;http://www.tibetanolympics.com/event/&quot; &gt;Zeitplan&lt;/a&gt; der Spiele Tibets aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen hatte es eine Initiative gegeben, dass eine tibetische Mannschft offiziell zu den Pekinger Spielen zugelassen würde. Eine Antwort des IOC und des NOK Chinas blieb jedoch aus. Auf der &lt;a href=&quot;http://www.supportteamtibet.org/&quot; &gt;Kampagnen-Webseite&lt;/a&gt; kann man das Engagement dafür nachvollziehen.  
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    <pubDate>Thu, 15 May 2008 10:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>Neues vom Olympia-Logo</title>
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            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
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&lt;br /&gt;
Hübsche Kommentar-Dialoge dazu gibts &lt;a href=&quot;http://www.clearspring.com/widgets/47f07c44c5c7bc28&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;: 
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    <pubDate>Wed, 07 May 2008 21:12:50 +0200</pubDate>
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    <title>Spiele in Peking boykottieren?</title>
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            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
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    Diese Frage stellt sich so nicht mehr, weil Olympia Teil des Geschäfts geworden ist, durch das diese genannten Firmen viel Geld verdienen. Besonders natürlich durch die krossmediale Vermarktung. Der TV-Konzern NBC bezahlt schlappe drei Milliarden US-Dollar für die Übertragungsrechte an das IOC, was bedeutet, dass die sich ihr Geld von der werbetreibenden Wirtschaft zurückholen werden durch mondpreidige Spots. Und wenn dann noch ein Produkt die olympischen Ringe auf dem eigenen Logo tragen darf, sind das knallharte wirtschaftliche Zwänge. Von Sponsoring ist da also gar nicht mehr die Rede. Hier produziert sich ein multimiliardenschwerer Olympia-Betrieb, den die Verletzung von Menschenrechten kaum stoppen wird. Man will schließlich Geld verdienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 zu den Boykottspielen von Moskau war das noch anders. Bis damals war ein gewisser irischer Lord Killanin Chef eine elitären Gentleman-Klubs, der Sportler der Ehre wegen antreten ließ und nur nachgeordnet wegen Geld. Sein Nachfolger, der in Moskau installierte Franko-Faschist Juan Antonio Samaranch, beschleunigte zusammen mit Adidas und dessen Chef Horst Dassler die Vermarktung, was erst den Prozess in Gang setzte, aus dem das heutige milliardenschwere Geschäft geworden ist. China, das IOC, die Olympia-Firmen werden das Fest veranstalten, es ist ihres, sie bestimmen die Musik. Boykottieren wird das in unserer Welt niemand, weil es ja in Deutschland auch genug Geld zu verdienen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wie das 28 afrikanische Staaten 1976 zu den Spielen in Montreal veransteltet haben, wird das eine Ausnahme bleiben. Sie führten tatsächliche politische Argumente auf. Die Schwarz-Afrikaner verlangten den Ausschluss Neuseelands, weil die «Kiwis» im Frühjahr mit einem Profi-Team eine Rugby-Tour durch das vom IOC ausgeschlossene Apartheid-Südafrika (von 1964 bis 1988) unternahmen. Das IOC widerstand dem Druck. 28 afrikanische Teams reisten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt die Frage: Wer hat damals verloren? Sicher das IOC, nur wahrgenommen wurde das anders. Und kann sich heute noch jemand daran erinnern, dass 1976 auch Boykott-Spiele waren? Wohl kaum, ist meine These. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich heutzutage als Sportler also viel mehr Dinge fragen und hinterfragen. Ist es noch sinnvoll, überhaupt Leistungssport zu betreiben? Sinnvoll sicher, da man gutes Geld verdienen kann. Ob man mher mit einem Olympiasieg verdient, ist da schon mehr in Frage zu stellen. Denn weder Boris Becker, noch steffi Graf waren des Geldes wegen von Olympia abhängig trotz ihrer Teilnahme und ihrer Siege 1988 und 1992. Michael Schumacher ist reich ohne Olympia. Und für die Sportler der klassischen olympischen Sportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen sollte Olympia nicht zum Hauptargument ihrer Motivation werden, allerhöchstens zum politischen Argument, diesem Zirkus, der an die römische Tradition der Gladiatorenkämpfe anschließt, fernzubleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir ernsthaft einen Boykott der Peking-Spiele erwägen, müssten wir auch darüber nachdenken beispielsweise deutsche Automobilfirmen oder US-dominierte Mineralölfirmen wegen ihrer globalen Geschäftspraktiken zu boykottieren. Erwägen wir das ernsthaft?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr interessante Beiträge zu den Spielen in Peking gibt&#039;s beim &lt;a href=&quot;http://www.chinawatchblog.de/&quot; &gt;China-Watch-Blog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:39:30 +0100</pubDate>
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    <title>Olympisches Fegefeuer - China brennt</title>
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            <category>Spiele 008</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
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    Heute ist es &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/Sport/de/16030024/Olympisches+Feuer+entfacht&quot; &gt;im griechischen Olympia entzündet worden&lt;/a&gt; und soll dann um die ganze Welt gehen, bis auf den &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/Sport/de/16029453/Bergsteiger+wollen+Fackel+auf+Everest+bringen&quot; &gt;Mount Everest &lt;/a&gt;gehieft werden - wie absurd: das olympische Feuer. Dabei brennt es in China bereits. In Tibet wurde das Feuer vor Wochen gezündet, seit Wochen sterben dort bei Protesten Menschen. Chinas Regierung bestätigte immerhin 19 Tote. Olympia wird in Peking dennoch am 8. August eröffnet und 14 Tage soll gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering hat einen Boykott der Spiele in Peking ins Gespräch gebracht. Es wird dazu eine Sondersitzung des Parlaments in Strasburg in dieser Woche geben. Einen Boykottbeschluss kann es nicht verabschieden, man kann nur empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China wird derweil die Berichterstattung über die Unruhen in Tibet massiv erschwert. Alle deutschen Reporter sind bereits aus der Region ausgewiesen worden. Das Netzwerk &lt;a href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/&quot; &gt;Reporter ohne Grenzen&lt;/a&gt; hat &lt;a href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/-cf3133eb5f.html&quot; &gt;Protest &lt;/a&gt;dagegen eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tibet brennt, und China will Olympia feiern. Die deutschen Sportorganisationen wie der &lt;a href=&quot;http://www.dosb.de&quot; &gt;Deutsche Olympische Sportbund DOSB&lt;/a&gt; halten nichts von einem Boykott und lehnen ihn in einem &lt;a href=&quot;http://newsletter.dosb.de/newsletter/newsletter.php?id=728&amp;html=1&quot; &gt;Papier &lt;/a&gt;ab. Von der ehemaligen Olympiateilnehmerin &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/sport/olympia2008/2008/03/23/heidi-schueller/fuer-boykott-der-olympia-eroeffnung,geo=4083564.html&quot; &gt;Heidi Schüller&lt;/a&gt; kam dieser Tage der Vorschlag, die Eröffnungsfeier zu boykottieren. Das kann nur ein Scherz sein, aber kein ernstgemeinter Rat. Die deutsche Stabhochspringerin Anna Battke äußerte den Vorschlag, bei der Eröffnungsfeier zur Hälfte in Kostümen der tibetischen Mönche und zur anderen Hälfte in Kleidung der chinesischen Regierung zu erscheinen und sich die Hände zu reichen während des Einmarsches. Ein hübscher, aber wohl wirkungsloser Versuch, die chinesischen Behörden mit der eigenen Meinung zu konfrontieren. Sie glaubt selbst auch nicht daran, wie sie im &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,542665,00.html&quot; &gt;Interview im aktuellen &quot;Spiegel&quot;&lt;/a&gt; äußerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die chinesischen Offiziellen von derlei Amateur-Politzirkus halten, ist spätestens seit dem Empfang des Dalai Lama durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt - man schaltet auf stur und ist eingschnappt. Was sofort die deutsche Wirtschaft verschreckt hat. Sie pflegt traditionelle Kniefall-Beziehungen mit China und stellt sich im Zweifel auf die chinesische Seite; der Markt dort drüben ist einfach zu verlockend. Also werden sich auch deutsche Sportler - reichlich gesponsort und alimentiert durch deutsche Wirtschaft - ab August ins olympische Fegefeuer begeben. So viel Eitelkeit muss sein. Denn dabei sein ist bei Olympia schließlich alles. Was für eine Feier. Das olympische Feuer ist schon mal an, und China brennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/peking-2008-ii.html&quot; &gt;&lt;!-- s9ymdb:189 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;479&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://cujau.de/uploads/allemand1_2_-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 09:55:21 +0100</pubDate>
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