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    <title>Cujau - Gelesen</title>
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    <description>Eine kurze Geschichte des Lebens</description>
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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:16:37 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Cujau - Gelesen - Eine kurze Geschichte des Lebens</title>
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    <title>Stellung in der Stallung</title>
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    So ein hübscher freudscher Bock - Stallung statt Stellung - &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,702256,00.html&quot; &gt;Spiegel Online zur Affäre mit US-General McChrystal&lt;/a&gt; wegen &lt;a href=&quot;http://www.rollingstone.com/politics/news/17390/119236&quot; &gt;dieser Story im Rolling-Stone-Magazin&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 536px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://cujau.de/uploads/Spon100622-McChristal01.jpg&#039; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:620 --&gt;&lt;img width=&#039;536&#039; height=&#039;120&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Spon100622-McChristal01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Stellung in der Stallung. Webshot: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Jun 2010 23:02:48 +0200</pubDate>
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    <title>Mein Geld war dabei</title>
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            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es kommt spät, und es kommt - das Bekenntnis. Nach anderthalb Jahren. Immerhin. Ich hatte erst gedacht, der Skandal ist, dass Joseph Ackermann im Kanzleramt seinen Geburtstag feiert. Nur das stimmt nicht. Der Skandal ist, dass er Freunde fand, die mit ihm dort feierten. Oder skandalös auch, dass er überhaupt Freunde hat? Gut, das nicht. Jeder hat Freunde verdient; auch Ackermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hat sich einer jetzt bekannt, zu Ackermanns Freunden gehört zu haben oder zumindest dagewesen zu sein an jenem 2008er Märztag. Löst das den nächsten Skandal aus: Frank Schirrmacher, &lt;em&gt;der&lt;/em&gt; Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen. Er bekennt in der Online-FAZ:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E8BFFF0E27B604536BFBAD9EDDBD6EA34~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; &gt;&quot;Ich war auf Ackermanns Party&quot;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://cujau.de/uploads/Ackermannparty01.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Ackermannparty01.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=319,width=515,top=232,left=262,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:590 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;304&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Ackermannparty01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;FAZ-Bekenntnis Schirrmachers zu Ackermann. Netzbild: cujau.de &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schirrmacher nennt weitere Namen des 2008er Kanzleramts-Spargelessens im März: Mathias Döpfner, Kai Diekmann (zwei Springer-Presse-Leute), Klaus-Dieter Lehmann  (Chef des Goethe-Instituts - Hat der etwa die Dimension der Party kognitiv nicht eingekreist?), Jürgen Hambrecht (BASF-Chef), Bildungsministerin Annette Schavan, Schaeffler-Gruppe-Pleitier-Frau Maria-Elisabeth Schaeffler, Bankier Friedrich von Metzler, der Unternehmer Arend Oetker und Dirigenten-Star Simon Rattle sollen laut Schirrmacher mit Ackermann happy Geburtstag gefeiert und vorzüglich dinniert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun könnte ich egozentrisch skandalisieren, ich war nicht dabei. Da aber klar ist, dass die Feier durch Steuergeld alimentiert wurde, stimmt das nicht ganz. Wenigstens war also mein Geld dabei - beim Bezahlen. Ich wars also nicht, mein Geld wars. Schirrmacher findet am Ende seine Kurve, seinen Frieden im inneren Unfrieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Verzeihung kann ich nicht erwarten, aber Verständnis. Mit keinem Mitschuldigen habe ich geredet. Mein Bekenntnis kommt aus freiem Willen. Ich habe bekannt, nun richtet mich.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegt Schirrmacher jetzt Stress mit den Ex-Geburtstagsgästen um sich rum? Braucht er jetzt Personenschutz, Bodyguards vor der Rache der Enthüllten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Besserung, Herr Schirrmacher!&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 25 Aug 2009 22:01:35 +0200</pubDate>
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    <title>Kinski-Psyche der Medien</title>
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            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt, wie sie behaupten, haben sie es schwarz auf weiß: &lt;a href=&quot;http://cujau.de/index.php?serendipity%5Baction%5D=search&amp;serendipity%5BsearchTerm%5D=kinski&quot; &gt;Klaus Kinski&lt;/a&gt; hatte Tobsuchtsanfälle, sagt man im &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/videos/welt-kompakt/article2237681/WELT_KOMPAKT_und_Kinskis_Tobsucht.html#autoplay&quot; &gt;TV-Spot bei &quot;Welt-Online&quot;&lt;/a&gt;. Ein Choleriker sei er gewesen, das sei jetzt sicher. Seine Psycho-Akte ist in Berlin aufgetaucht. Wir brauchten also eine Akte, um festzustellen, dass Kinski nicht alle Steine auf der Schleuder hatte. Der Mann war Patient, wen wunderst&#039;s? Die Medien offenbar. Jesus Christ Kinski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gibt es unzählige Belege für seine Manien; seine Egomanie, seinen Schizo-Hang. Eines der besten Dokumente dafür ist ein Film seines langjährigen Regisseurs Werner Herzog &amp;quot;Mein liebster Feind&amp;quot;. Kinski taucht dort in beinahe allen bekanntne Tobarten der Welt auf - einfach grandios toll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird uns weisgesagt, er war nicht ganz dicht. Natürlich war er nicht ganz dicht, war er anders; nicht kompatibel zum Rest des Lebens um ihn herum. Nur, warum ist das so überraschend, wo ist die Nachricht zu dieser These. Zu dieser Analyse bedurfte es kaum einer klinischen Akte, sondern einfach einer halbwegs ausgeprägten Beobachtungsgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 373px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:456 --&gt;&lt;img width=&#039;373&#039; height=&#039;500&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Kinski-Psycho00807-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Irre! Kinski! Wahnsinn! &lt;br /&gt;
(Berliner Kurier, 22. Juli 2008, Seite 1)&lt;br /&gt;
Foto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Boulevard schrie jedoch dieser Tage auf: &amp;quot;Sensations-Entdeckung in Berlin: Kinskis Irrenhaus-Akte&amp;quot; titelte etwa der &amp;quot;Berliner Kurier&amp;quot;, die Berliner &quot;BZ&quot; blieb ungewohnt nüchtern bei &quot;Psycho-Akte Kinski&quot;, &amp;quot;Bild&amp;quot; wuchtete überschriftliches Entsetzen &amp;quot;Kinskis Psycho-Akte entdeckt&amp;quot;, die &amp;quot;Welt&amp;quot; dichtete &amp;quot;Genie und Kinski&amp;quot;. Wahnsinn! Irre! &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/berlin/article2237594/Wie_sich_Klaus_Kinski_in_die_Psychiatrie_brachte.html&quot; &gt;In der Online-Ausgabe der &quot;Welt&quot; gibt&#039;s unte der Zeile &quot;Wie sich Klaus Kinski in die Psychiatrie brachte&quot; noch jede Menge Hintergrund-Wissen zur Akte. &lt;/a&gt;Endlich wissen wir&#039;s. Oder hätten wir es längst wissen müssen oder können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier jedenfalls folgt ein Ausschnitt aus Kinskis &amp;quot;Video-Akte&amp;quot; - mein Kinski-Videogramm: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Kinski 1982 am Set von &amp;quot;Fitzcarraldo&amp;quot;:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/75ADI9p2wHY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/75ADI9p2wHY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski 1984 in einer NDR-Talkshow:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/R-r-JLigbUc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/R-r-JLigbUc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski 1985 bei 3sat:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/zU_0vT1MMdk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/zU_0vT1MMdk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski in Cannes:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/JLD8C6H2v18&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/JLD8C6H2v18&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski bei einer Aufnahme zu einem Interview:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/c0Efhz8jxNI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/c0Efhz8jxNI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski bei Arte:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/qcNhBa7X6H8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/qcNhBa7X6H8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski 1985 bei Gottschalks &amp;quot;Na sowas&amp;quot;:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/R43y_YJ7dqg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/R43y_YJ7dqg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kinski 1971 in der Berliner Deutschlandhalle:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/lWrQIZJ9ItM&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;transparent&quot; name=&quot;wmode&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; wmode=&quot;transparent&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/lWrQIZJ9ItM&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Wer ist jetzt eigentlich verrückt? Eine Nachricht wäre gewesen, dass man erst jetzt herausfand, dass Kinski nicht ins gesellschaftliche Raster unseres angepassten Verhaltens passt. Dass es eine Psycho-Akte über Kinski gibt, ist ja wohl das Normalste dieser Welt, weil sie Kinski nicht verstanden hat. So funktioniert diese reflexgesteuerte Medienwelt mit ihrer Kinski-Macke. Hübsch, dass dann &quot;Spiegel Online&quot; (über Kinski: &quot;... der große Berserker des deutschen Autorenkinos&quot;) da nicht mitdurchdreht und eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,567304,00.html&quot; &gt;&quot;Spiegel&quot;-Psycho-Akte&lt;/a&gt; über Kinski enthüllt. Mindestens so witzig wie der leibhaftige Kinski. Sind wir nicht alle ein bisschen Kinski? Der würde das sicher tobend dementieren, oder?&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:45:28 +0200</pubDate>
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    <title>Grimmes Awards</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/169-Grimmes-Awards.html</link>
            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    Das Adolf-Grimme-Institut vergibt seit acht Jahren auch einen Online-Preis in vier Kategorien. Aus 1900 Kandidaten wurden jetzt 17 Webseiten von &lt;a href=&quot;http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c17&quot; &gt;dieser Jury&lt;/a&gt; für die Preise bei Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung und Spezial nominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihnen sind etablierte Angebote wie die Mediathek des ZDF, Seiten von GEO oder der FAZ. Andere kommen mit neuen Inhalten wie graumarktinfo oder Kinderseiten für Reisen und Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstaunlichste Webseite und sicher eine Perle ist jene von &lt;a href=&quot;http://www.sandraschadek.de/&quot; &gt;Sandra Schadek&lt;/a&gt;. Die 36-Jährige leidet an ALS, einer tödlich verlaufenden Nervenkrankheit. Sie schreibt unter dem Motto Bertold Brechts &quot;Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren&quot; über ihr Leben, über die Strapazen, die zunehmen werden, über ihren ganz normalen Alltag, der nie mehr so normal sein wird, wie vor der Diagnose. Ihre Webseite ist kein klassisches Blog, denn Kommentare können nicht hinterlassen werden. Man kann ihr jedoch E-Mails schreiben. Und ansonsten ihr Leben verfolgen. Das empfand das &lt;a href=&quot;http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c16&quot; &gt;Grimme-Institut für nominierungswürdig&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Nominierungen wird deutlich, dass das Grimme-Institut anders als in den Vorjahren den Blogs den Rücken zugekehrt hat. Unter den Nominierten gibt es kein klassisches Blog wie in den Vorjahren (Riesenmaschine, Spreeblick, Stefan Niggemeier). Ein wirkliche Begründung liefert man nicht; denn es sollte ja vor allem um Inhalte, nicht ausschließlich um die Form gehen. Und da gibt es weiterhin viele Perlen im Netz, unter denen es auch nominierungswürdige Angebote gibt. So empfindet sich das Afghanistan-Blog von Phoenix übergangen, nimmt&#039;s aber mit Humor, wie deren &lt;a href=&quot;http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=145&quot; &gt;Geschichte&lt;/a&gt; zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 May 2008 08:45:06 +0200</pubDate>
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    <title>Nachtrag zur Spiegel-Archiv-Panne</title>
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            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    Es ist schon kurios, wie beim Nachrichtenmagazin &quot;Der Spiegel&quot; die Printausgabe durch die Online-Ausgabe vorgeführt werden kann. Und sei es durch ein Rätsel zu Olympia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In aktuellen Titelthema der Printausgabe hatten die Autoren behauptet, 1980 in Moskau seien &quot;erstmals komplette Nationen&quot; den Spielen ferngeblieben. Wie &lt;a href=&quot;http://cujau.de/index.php?/archives/115-Spiegel-Archiv-Panne.html&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; bereits widerlegt wurde, stimmt das so ja nunmal nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel-Online führt unterdessen indirekt aus, dass es weit vor 1980 Boykotte gegeben hat. Nämlich in einer &lt;a href=&quot;http://www1.spiegel.de/active/quiztool/fcgi/quiztool.fcgi?id=31238&amp;a=13&quot; &gt;Rätselfrage im Online-Auftritt&lt;/a&gt;. Also 1956 haben Italien, Spanien, die Niederlande nicht in Melbourne aus Protest gegen die Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes durch die kommunistischen Machthaber mit Hilfe sowjetischer Besatzungstruppen teilgenommen. Sie fragen da nach dem Grund. Ich frage mich, was soll man vom in dieser Sache vom Printtitel halten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://cujau.de/uploads/Oly-Spiegel0804-3-1.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Oly-Spiegel0804-3-1.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=332,width=515,top=225.5,left=262,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:200 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;317&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Oly-Spiegel0804-3-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Online korrigiert Print: Spiegel-Quiz im Netz&lt;br /&gt;
Foto: www.cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 18:32:29 +0200</pubDate>
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    <title>Neuer Printtitel expandiert</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/116-Neuer-Printtitel-expandiert.html</link>
            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    Es gibt sie noch; die erfolgreichen Medienprojekte auf dem Printmarkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magazin &quot;Hörbücher&quot;. Wie ich darauf komme? Ein Freund von mir, Christian Bärmann (Ex-SuperIllu-Sportredakteur, Ex-Bahn-Magazin-Macher), verantwortet neben dem Kieler-Stadtmagazin &quot;Kiel-Leben&quot; auch das neue Glanz-Illustrierte seit Mai vorigen Jahres als Chefredakteur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hoerbuecher-magazin.de/&quot; &gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:199 --&gt;&lt;img width=&#039;400&#039; height=&#039;237&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Hoerbuch-Mag08-1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aktueller Hörbücher-Titel&lt;br /&gt;
Foto: www.cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, die dahinter steckt, ist so einleuchtend wie naheligend. Wenn es pro Jahr 2000 bis 3000 Hörbuchtitel gibt, dann sollten die auch rezensiert werden. Doch nicht im literaturkritik-klassischen Sinn, sondern als das Produkt, was sie sind - als Hörbücher. Zentrale Fragen dabei: Kann&#039;s der Vorleser oder kann er es nicht? Eignet sich der Stoff, das Buch, das Genre zum Vorlesen, ja oder nein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ganz simpel und doch immerhin so spannend, dass Bärmanns Team alle zwei Monate hochglänzlich verkündet, wer&#039;s bringt und wer nicht. Von Buch-Verlagsangeboten können sich die Hörbücher-Kritiker kaum retten, seit sie voriges Jahr auf der Leipziger Buchmesse gestartet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haben sie ein Jahr fast hinter sich und denken bei einer stabilen Auflage von 65000 und 5000 festen Abonnenten an mehr. Angedacht ist ein Magazin, das jeden Monat erscheint. Denn spannend lesen sich auch die Interviewpartner: von Heike Makatsch über Katharina Thalbach bis zu Ken Follet oder Jörg Pilawa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie spannend Hörbücher durch ihre Vorleser werden, das zeigt beispielsweise die Krimis &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Blutmale-Tess-Gerritsen/dp/3866047045&quot; &gt;&quot;Blutmale&quot; von Tess Geritsen&lt;/a&gt;, gelesen von der hervorragend rauchigstimmigen Mechthild Großmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na dann, Christian, mehr davon ...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 15:54:21 +0200</pubDate>
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    <title>Spiegel-Archiv-Panne?</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/115-Spiegel-Archiv-Panne.html</link>
            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 333px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img width=&#039;333&#039; height=&#039;500&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Oly-Spiegel0804-1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ringe-Spiegel&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Titelthema des aktuellen Nachrichtenmagazins &quot;Der Spiegel&quot; soll uns die Wahrheit über China und den Missbrauch der Olympischen Ringe nahebringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Als so richtig gelungen kann der Beitrag nicht gelten. Sechs Autoren verbreiten allgemeingutes Wissen; eine bemühte Zusammenfassung der Ereignisse um Tibet, die Reaktionen der Zentralregierung in Peking, den Fackellauf und mögliche Boykottaufrufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Genauigkeit geht dem Spiegel trotz seines hervorragend asugestatteten Archivs ab. Hatte man dort etwa Ringe unter den Augen? Da wird berichet mit einer Anleihe aus der Geschichte, 1980 zu den Spielen in Moskau hätten erstmals &quot;komplette Nationen&quot; Olympia boykottiert. Mal ganz abgesehen von der Frage, was denn bitte &quot;komplette Nationen&quot; sind, was nämlich die Nachfrage erzeugt, was &quot;nicht komplette Nationen&quot; wären. Aber gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals hatte sich ein Teil der westlichen Hemisphäre mit den USA an der Spitze gegen die Teilnahme an den Spielen in Moskau ausgesprochen als Reaktion auf den Einmarsch der sowjetischen Truppen in Afghanistan. Dem Boykott hatte sich auch das bundesrepublikanische Nationale Olympische Komitee angeschlossen; NOK-Chef Willy Daume war damals dagegen, der Chef des Deutschen Sportbundes Willi Weyer dafür. Eine Kampfabstimmung im NOK führte zur Boykotterklärung. Fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:198 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;296&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Oly-Spiegel0804-2-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Titelgeschichte: Ringe unter den Augen?&lt;br /&gt;
Fotos (2): cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur:1980 waren mitnichten die ersten Spiele, bei welchen &quot;komplette Nationen&quot; fernblieben, mithin also boykottierten. Bereits bei den Spielen zuvor 1976 hatte es Boykotte gegeben: von 24 Nationen, &quot;komplette Nationen&quot;; allesamt aus Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Es war eine Reaktion darauf, dass die Rugby-Mannschaft Neuseelands ein Länderspiel gegen das international wegen der Apartheid geächtete Südafrika ausgetragen hatte. Nun verlangten 16 afrikanische Staaten, dass Neuseeland von den Spielen in Montreal ausgeschlossen würde. Das Internationale Olympische Komitee lehnte ab; Neuseeland wurde auch nicht nach Hause geschickte, woraufhin weitere afrikanische Länder ihre Sportler aus Kanada abgezogen hatten. Am Ende fehlten 24 &quot;komplette Nationen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich, dass der Spiegel Staaten aus Afrika nicht als &quot;komplette Nationen&quot; ansieht. Eine doch zumindest recht einzigartige Ignoranz der Nachrichtenmagazin-Leute aus Hamburg. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Apr 2008 23:13:17 +0200</pubDate>
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    <title>Planet der Schlaffen?</title>
    <link>http://cujau.de/index.php?/archives/99-Planet-der-Schlaffen.html</link>
            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
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    Hier gibt es Lesestoff von einem guten unternehmerischen Geist; sehr aufschlussreich und inspirierend, wie ich finde und eine Idee, wie man im Netz richtig erfolgreich sein kann:&lt;a href=&quot;http://www.readers-edition.de/2008/03/25/interview-medien-deutschland-ist-ein-planet-der-schlaffen/&quot; &gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.readers-edition.de/2008/03/25/interview-medien-deutschland-ist-ein-planet-der-schlaffen/&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 11:13:24 +0100</pubDate>
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    <title>Wider dem Sommermärchen</title>
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            <category>Gelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Cujau)</author>
    <content:encoded>
    2006 taumelten wir alle Klinsmann-besoffen durch ein Fußball-Sommermärchen. Die Fußball-WM 2006 in Deutschland schien eine kollektive Gute-Laune-Veranstaltung für die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt da ein junger Journalist namens Ronny Blaschke und vergällt einem die schöne Partystimmung mit seinem Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Im-Schatten-Spiels-Ronny-Blaschke/dp/389533555X/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1197274574&amp;sr=8-1&quot; &gt;&quot;Im Schatten des Spiels&quot;&lt;/a&gt;. Er schreibt darin über die dunklen Seiten des Fußballs, über Rassismus und Randale; und das ausgerechnet im Jahr 2006. Ein Nischenthema, mochte man annehmen. Im Jahr 2006 sollte der Fußball in Deutschland doch gefiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blaschke feiert nicht und hält uns alen den Spiegel vor, zieht den Nebelvorhang des schönen Fußball-Scheins hoch und benennt die vielen versteckten Fouls. Hier foult einer Klinsmann, könnte man denken, hier foult einer die guten Laune weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sei dank! Es ist wohltuend, wie ungeschminkt Ronny Blaschke - gerade mal 26 Jahre alt -  die Fakten eingesammelt hat bei seinen zahlreichen Stadienbesuchen, Funktionärs-Interviews und Recherchen bei Fanbeauftragten und Hooligans. Er beschränkt sich bei seinen Beschreibungen nicht nur auf Detuschland, sondern schildert die Lage in England, wo die Gewalr aus denStadien gewichen ist durch eine enge Vernetzung von Politik, Vereinen, Fanbeauftragen und Fangruppen. Wohingegen die Probleme in Italien unter dem Rasen schwelen. Jüngst erst erschoss ein Polizist einen Fan. Blaschkes Fazit: Das Fußballleben ist nicht schön; es ist bitterer Ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Ernst wünschte man sich bei so manchen Fußball-Schönschreibern, von welchen es noch immer   die meisten unter den Fußball-Journalisten gibt. Insofern fand es die &lt;a href=&quot;http://fussball-kultur.org/v01/de/pub/index.html?navID=83&amp;poolID=926&amp;IDS=zS0txVNt&quot; &gt;&quot;Deutsche Akademie für Fußballkultur&quot;&lt;/a&gt; für angemessen, Blaschke mit dem Preis des besten Fußballbuches 2006 zu bedenken. Und das bei einem Überangebot an jubelnden Büchern über den Fußball 2006 von so renommierten Journalisten wie &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Deutschland-Ein-Sommerm%C3%A4rchen-Das-WM-Tagebuch/dp/3462037595/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1197276524&amp;sr=1-1&quot; &gt;Christoph Biermanns Filmbuch&lt;/a&gt; über Sönke Wortmanns &lt;a href=&quot;http://cujau.de/index.php?/archives/1-Deutschland-ein-Wintertrauma.html&quot; &gt;&quot;Deutschland - ein Sommermärchen&quot;&lt;/a&gt; oder die diversen anderen gebundenen Freudentänze. &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=Fu%DFball+WM+2006&amp;Go.x=14&amp;Go.y=8&amp;Go=Go&quot; &gt;211 Titel erschienen 2006&lt;/a&gt; neben Blaschkes Fußballbuch; er gewann den Titel &quot;Fußballbuch des Jahres&quot; und ist damit besser als Klinsmann, der ja &quot;nur&quot; Dritter bei der WM wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blaschkes Buch ist kein Märchen; es ist eine unbequeme Wahrheit und spiegelt die Realität in einer medial wie gesellschaftlich verklärenden Atmosphäre. Deshalb ist es dem freien Journalisten Blaschke, Jahrgang 1981, umso höher anzurechnen, dass er gegen den Trend ein mutiges Buch vorlegte, das dem Leser die Augen über die wahren Zustände öffnet. Ein empfehlenswertes Buch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 227px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:144 --&gt;&lt;img width=&#039;227&#039; height=&#039;384&#039;  src=&quot;http://cujau.de/uploads/Fuball-Buch2007-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kein Märchen. Ronny Blaschkes Fußballbuch&lt;br /&gt;
Foto: cujau.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Dec 2007 09:17:58 +0100</pubDate>
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