Donnerstag, 24. Juli 2008Euro 008: Fan-Film 2.0Detlev Bucks Film zur Fußball-EM in Österweiz liegt bereit. Nächste Woche Donnerstag läuft "23 Tage" (Eigenwerbung: "Der erste Fan-Kinofilm der Welt") in den Kinos an. Das Besondere an dem Streifen: Das Material hat das Publikum geliefert mit seinen Videoschnipseln von der EM, vom Public-Viewing, vom Boltzplatz. Genauer gesat: das Youtube-Publikum. Denn dort mussten die Streifen hochgeladen werden. Das Wichtigste für Detlev Buck (Sonnenallee, Knallhart) war jedoch, dass die Filmchen einen Bezug zur Europameisterscahft haben mussten; welchen, das jedoch blieb den Machern überlassen. Laut Buck sollte etwas vollkommen Neuartiges entschehen: "In Form der weltweit ersten EM-Dokumentation 2.0." Buck erfindet Buck 2.0 mittels Fan 2.0. Soweit die Idee. Das Filmtagebuch über die 23 EM-Tage soll die EM wiederbeleben; ein Youtube-Sommermärchen ohne Sönke Wortmann, dafür mit einem anderen Regie-Star aus der etwas anderen Perspektive. 1000 Fan-Videos sollen eingesandt worden sein: "Mit Spieldokumentationen, dramatischen Jubelszenen, Fußballtricks oder eigenen EM-Songs", teilen sie auf ihrer Webseite mit. Die genauen Vorführ-Termine des Youtube-Steifens sollen am 28. Juli veröffentlicht werden. Ab 31. Juli wird der Film dann zwei Wochen lang täglich in den jeweiligen Städten zu sehen sein; in Berlin im CineStar im Sony-Center am Potsdamer Platz. Hier schon mal der Euro-Fan-Trailer: Freitag, 4. Juli 2008Kommentare (2) Trackbacks (0) Einspruch: Kein Spiel um Platz 3!Ein Spiel um Platz 3 bei einer Fußball-Europameisterschaft? Gab es doch nicht! Gab's doch! Denn die "Berliner Zeitung" berichtete darüber. Also muss es wahr sein. Oder doch nicht?! Davon, dass die Halbfinal-Unterlegenen der EM 008 in der Schweiz und Österreich, die Türkei und Russland, um die Bronzemedaille spielten, war die Rede: "Das türkische Wunder von Bern". ![]() "Berliner Zeitung", 30.Juni 2008: "Das türkische Wunder von Bern" Dem Bericht, der in der Montagausgabe am 30. Juni 2008 erschienen war, zufolge bezwangen die Türken im so genannten "Kleinen Finale" das Team von Russlands holländischem Trainer Guus Hiddink 3:2. Alles wie immer: Mannschaftsaufstellungen, Torfolge. Mit dem Deutschen Herbert Fandel hatte es einen realen Schiedsrichter des EM-Turniers gegeben; und natürlich war die Begegnung in Basel ausverkauft gewesen - 30777 Zuschauer. Auch ZDF-Mann Bela Rethy bekam seine Rolle - als Faktenmaschine im Fernseh-Kommentar. Natürlich lagen die Türken erstmal 0:2 hinten, ehe sie die Partie drehten; wie gegen Tschechien in der Vorrunde. Es musste also wahr sein, weil es überdies offenbar auch ein Foto gegeben hatte, auf welchem Türkeis Hamit Altintop dem Russen Sergej Semak mit gestrecktem Bein in die Parade fährt - fotomontiert . Und alles stand ja in der Zeitung. So weit dieser recht hübsche Bericht einer - fiktiven Geschichte. Denn seit 1980 gibt es nunmal keine Spiele mehr um Paltz 3 bei einer Fußball-EM. Seitdem sind die Halbfinalunterlgenen auch EM-Dritte; wie im Boxen, wo seit jeher die Halbfinal-Pechvögel Bronze bekommen. Doch der Bericht in der "Berliner Zeitung" war zu viel für die Lesergemüter. Es gab einen Sturm der Entrüstung; wüsste denn die Redaktion nicht, dass es kein Spiel um Platz 3 gab. Und wenn doch, warum hatte niemand Beschied gesagt und nur im Nachhinein berichtet? Ja. Mal zurückgefragt: Warum wird dann so einem Bericht so viel Bedeutung beigemessen statt herzhaft darüber gelacht? Richtig: Weil der Mensch keine Ironie verträgt. Schon der Autorenname ist eine Erfindung: Mucki Scheiwe. ![]() Einspruch in eigener Sache Der letzte echte EM-Dritte war die Tschechei 1980. In jenem Spiel damals in Italien bezwang die CSSR-Mannschaft die des Gastgebers im Elfmeterschießen. Zuvor hatte es einen lustlosen Kick gegeben. Die Italiener waren sturzbeleidigt, nicht im Finale zu stehen. Um ein derartiges Theater künftig zu vermeiden, schaffte die UEFA die Partie um Platz 3 ab. Nie wieder lustloser Fußball. hieß der Plan. Nur wusste die UEFA offenbar nicht, dass es dazu keineswegs nur EM-Spiele um Platz 3 geben musste. Gestern nun entschuldigte sich wegen des Frust-Sturms ihrer Leser die Redaktion der "Berliner" bei den Lesern mit einer kurzen Meldung. Einspruch in eignere Sache. Man titelte drüber "Nie mehr fiktiv - vielleicht"; also mit Augenzwinkern und keiner Gewähr, dass es nicht doch erneut passieren würde. Nach einer dicken Entschuldigung klang das trotzdem. Hatte etwa ein einzelner Redakteur einfach mal seiner Fantasie freien Lauf gelassen und den Beitrag dann versehentlich ins Blatt gehoben? Könnte ja sein. "... versprechen wir, dass wir Sie wahrschienlich nie wieder hinters Licht führen wollen", formulierten sie jetzt an die "Lieben Leser". Es folgt die Erklärung, dass alles Fiktion gewesen sei. Schade eigentlich, denn offenkundig hätte die "Berliner" Gefallen an einer solchen Sinnlos-EM-Partie gefunden. Offenkundig aber an ihren Lesern vorbei, die den Spaß hinreichend unkomisch fanden. ![]() Nie wieder - vielleicht Moral: Auch wenn es Dir als Redaktion noch so gefällt, dem Leser muss es noch lange nicht so gehen, und er rächt sich mit üblen Beschimpfungen bis Du Dich entschuldigst. Nachtrag: Das vorerst letzte Spiel um Platz 3 bei einer Fußball-EM am 21. Juni 1980: ![]() Tschechen siegen im Elfmeterschießen - der Tod des "Kleinen Finals" Fotos (4): cujau.de Montag, 30. Juni 2008Zweiter ARD-FlaggenfallJetzt hat die ARD ihren zweiten Flaggen-Fall. Erst blendete man in den ARD-Tagesthemen am Abend des 21. Juni zum Vorbericht auf das Euro-008-Halbfinale zwischen der Türkei und Deutschland eine falsche Flagge (Rot-Schwarz-Gold) ein; jetzt wehte sie beim Vorbericht in der ARD zum Finale gegen Spanien am Sonntag erneut durchs Bild - zugegeben als hübscher Scherz eines Zuschauers und nicht wie bei den Tagesthemen mit Sprecher Tom Buhrow als peinlicher Mega-Fehler. Hier sind also die entscheidenden Minuten des neuen ARD-Flaggen-Falls: Mit keinem Wort wird das weithin und deutlich sichtbare Winkelement von den beiden Kommentatoren der ARD gewürdigt. Keine Silbe, so als gäbe es das gar nicht. Dabei hätte man nicht mal den Vorfall im eigenen Haus erwähnen brauchen, sodnern nur mal sachte anmerken können, dass da etwas weht, was es als Flagge so nicht gibt. Vielleicht. Vielleicht ist die ARD aber zum totalen Verschiegenheit in Sachen Flaggen übergegangen. Denn ihr Tagesthemen-Flaggen-Fall existiert nur noch in der allgeminen Internet-Erinnerung. Im Internet-Archiv des Senders und dieser Sendung vom 21. Juni jedenfalls freilich nicht mehr.
Derweil testet Spiegel Online das Flaggenwissen der Weltweit-Öffentlichkeit. Hier kann sich jeder dann mal probieren, welche man nicht auf Anhieb weiß. Samstag, 28. Juni 2008Kommentare (0) Trackbacks (0) Ballack fehlte! Auch morgen im Euro-008-Finale? Wohl kaum.
Michael Ballack fehlte heute Nachmittag in Wien beim Abschlusstraining der deutschen Mannschaft vor dem morgigen Euro-008-Finale. Das teilte der DFB auf seiner Internetseite vor wenigen Augenblicken mit:
![]() Ballack fehlte im Abschlusstraining in Wien, teilte der DFB mit. Und morgen im Euro-008-Finale? Was das für das morgige Endspiel bedeutet, ist unklar. Ballack plagen laut DFB-Mitteilung "muskuläre Beschwerden in der rechten Wade". Was übersetzt heißen soll: Muskelkater oder Muskelfaseranriss. Das ist halt echtes Pressedeutsch und so verlässlich deutlich wie eine Kurzprognose an der Börse; also wie der Wetterbericht auf dem Lande. Das Wetter ändert sich oder es bleibt, wie es ist. Samstag, 28. Juni 2008Kommentare (0) Trackbacks (0) Flach sehen, hoch gewinnen!
Hieß das nicht immer, flach spielen und hoch gewinnen! Na die Elektronik-Verkäufer von Saturn in Österreich haben daraus mal einen hübschen EM-Spot gezaubert. Hier isser:
Hoffen wir mal, dass die Deutschen morgen im Euro-008-Finale gegen Spanien nicht so rumrumpeln wie hier die alten, lustigen Fettbildschirmgeräte. Donnerstag, 26. Juni 2008Kommentare (0) Trackbacks (0) Deutschland im Euro-008-Finale - Ein Nach-Vor-BerichtDer Abend hatte es in sich: Ton- und Bildausfall beim Public Viewing zum EM-Halbfinale zwischen der Türkei und Deutschland; der Blitz hatte im internationalen Medienzentrum in Wien eingeschlagen und die Stromversorgung getroffen. Tot. ZDF-Reporter Belá Retý war nur noch zu hören; zu sehen war hingegen in rarer Realität sein Konterfei. Plötzlich musste er den Herbert Zimmermann (1954: "Und Rahn schießt. Tooor. Tooor. Tooor.") geben; also wie ein Radioreporter die Szene beschreiben. Sechs Minuten lang. Das war auch im österreichischen Bregenz auf der großen ZDF-Public-Viewing-Bühne am Bodensee nicht anders. Doch genau hier flickten sie ihre Leitungen wieder zusammen; nicht in Wien, nicht in Mainz. Denn sowohl die Technik als auch die komplette Sportredaktion des deutschen Fernsehsenders ist in Bregenz vor Ort. Man strickte ein Signal, welches man vom Schweizer Fernsehen anzapfte und somit produzierte. Die Schweizer sind nämlich während der EM der einzige Sender, der ein eigenes Signal produziert. Der Blitzschlag von Wien hatte in Basel somit keine Auswirkungen. Also baselte das ZDF seine Bilder in Bregenz - bis zum Finaleinzug. So konnte Retý, als Radiomensch eher limitiert talentiert, schnell entlastet werden und ganz Deutschland war wieder mit Bildern von der Halbfinal-Partie gegen die Türkei versorgt. Zuvor hatte Retý jedoch das Tor von Miroslav Klose um einige Bruchteilsekunden früher vermeldet, da das Bildsignal verzögert über die Satellitenleitung heruntergefunkt wurde. ![]() Erst das Störungsbild nur mit Info ![]() Dann das Gesicht zur Stimme: ZDF-Mann Belá Retý Gerade noch rechtzeitig zum 2:1 für die Deutschen war das Fernsehbild wieder da - das der Schweizer; und zu den anderen Treffern; dem zwischenzeitlichen 2:2 der Türken bis zum deutschen Siegtreffer in der Schlussminute durch Philipp Lahm. Nach dem Abpfiff und auch schon davor war die Bühne in Bregenz dennoch fest in deutscher Hand; wie überhaupt der Festspielort am Bodensee (Tosca wieder ab 11. Juli) so eine Art neuntes EM-Stadion gewesen ist; die Atmosphäre war jedenfalls vergleichbar wie in der Fankurve. ![]() Seebühne Bregenz kurz vor dem Anpfiff Deutschland gegen Türkei ![]() Stimmung a lá ZDF ![]() Löw im Sonnenuntergang am Bodensee ![]() Plötzlich geht die Sonne wieder auf - auch für die Deutschen ![]() Schwarz-Rot-Gold-Rot ![]() Seebühne Bregenz - Fest in Schwarz-Rot-Gold ![]() Bühne bei Nacht ![]() Finaaaaale. Man feiert und böllert. ![]() Deutschland - Fans feiern den ersten Finalisten Fotos (11): cujau.de Dienstag, 24. Juni 2008Kommentare (0) Trackback (1) Tagesthemen: Türkei gegen Mittel-UgandaEs ist ja so eine Sache mit den Tagesthemen. Sie ist eine Institution des deutschen Fernsehens. Sie sind die Wahrheit, wenn es um Nachrichten geht. Auch bei einem eher inhaltreichen Kaffeesatzlesen über das bevortstehende Fußball-EM-Halbfinale der Jogi-Löwen gegen die Türkei. Wahr ist nun, die Tagesthemen werden auch nur von Menschen gemacht. Allerdings muss man einschränkend sagen, hier haben diese Menschen total versagt und nicht, wie "Spiegel Online" zunächst behauptet hatte, "einen kleinen, peinlichen Fehler" begangen. Sehr treffend hat das Thilo in seinem Blog mal auf den Punkt gebracht. "Spiegel Online" hatte zunächst im Übrigen auch nicht genau genug berichtet, davon gesprochen, dass man die Passage aus der Sendung gelöscht hätte. Das ist so nicht richtig. Die Tagesthemensendung ist auf deren Portal im Internet weiterhin abrufbar; allerdfings wurde die Anmoderation herausgekürzt, in welcher die falsche Flagge zu sehen war. Die Passage im Weltweitnetz beginnt jetzt gleich mit dem Filmbeitrag über die Vorbereitungen auf das EM-Halbfinale der Deutschen gegen die Türkei ohne Buhrows Anmoderation. Allerdings war kurzzeitig auch das anders. Denn erst war noch eine Variante im Netz, bei welcher die deutsche Flagge retuschiert worden ist; also der Fehler heruasgeügelt wurde. Jetzt vertuscht man vollends den Hergang. Das ist bedenklich. Hier noch ein Bildschirmfot, als die gebügelte Passage noch online stand und jetzt so nicht mehr zusehen ist: ![]() Tagesthemen im Internet kurzzeitig richtigestellt und so nicht mehr vorhanden "Spiegel Online" hat dann gestern noch ausführlichen Beitrag nachgeschoben, der wesentlich aussagekräftiger war, als der erste. Plötzlich war der Fehler nicht mehr klein und peinlich, sondern mindestens inakzeptabel. Genau! ![]() "Spiegel Online" mit der ersten Geschichte Hier wird also im Archiv glattgebügelt, was in der Live-Sendung vergeigt wurde. Das ist legitim, gehört aber zur Wahrheit über diesen Vorfall dazu. Wie aber kann es sein, dass Kontrollinstanzen in der heutigen Welt gehäuft versagen. Und niemand dann die Verantwortung übernimmt, sondern den Praktikanten feuert. Wie billig. Bei den Tagesthemen hat ein Praktikant offenbar die Grafik gefertigt. Im Schweizer Frensehen wurde zum Spiel der Deutschen gegen Portugal beim Abspielen der Nationalhymnen die erste Strophe des Deutschlandliedes im Bildschirm eingeblendet. Da waren zwei Mädchen am Werk, denen man auch noch die Schuld gab. Niemand aus der Führungsebene fühlt sich verantwortlich. Warum? Wo sind die Leute, die sich ihrer Verantwortung noch stellen; die für ihre Geld auch gerade stehen, wenn Mist gebaut wird. Skandaliert und als erster aufgedeckt hat dieses Tagesthemen-Missgeschick übrigens der Mediendienst DWDL. ![]() Die waren die Ersten: DWDL Natürlich kann man auch darüber hinweglachen. Ich tue das mit meinem Vorschlag, dass die tagwesthemen schlicht Mitteluganda gegen die Türkei antreten lassen wollten. Das wäre dann aber vorsätzlich. Dafür müsste der Urheber auch bluten - vielleicht mit einem Vortrag des Deutschlandsliedes in der Version von Sarah Connor. Bei der Eröffnungsfeier der Münchner Allianz-Arena Im Mai 2005 sang die Delmenhorsterin die deutsche Nationalhymne mit zum Teil falschem Text - ".... Brüh im Lichte" statt "Blüh im Glanze dieses Glückes". Connor ist offenbar häufiger als gedacht und überall.![]() Mein Vorschlag: Türkei gegen Mittel-Uganda. Web-Fotos (4): cujau.de Sonntag, 22. Juni 2008Kommentare (0) Trackbacks (0) Hollands Hundeleben - Ein NachberichtAuf den Hund sind sie gekommen; die Holländer. Besonders nach der 1:3-Niederlage im Euro-008-Viertelfinale gegen Russland. Holland huppt nicht mehr. Man trauert. Dabei hatten sie recht vielseitigen Beistand; nicht nur die Zürcher, in der Merhrheit schon Schweizer, drückten ganz in Oranje behemd die Daumen, bangten mit ihren Fußball-Holländern. Und das zunehmend nicht allein. ![]() Ein Hund ist auch nur ein Fan. ![]() Ein Jack Russel Terrier für Holland. Auch manches kläffende Mitbringesel durfte sich dem Frauchen-Herrchen- Dress-Code nicht entziehen. Wie dieser Jack Russel Terrier. Der junge, agile Hund - passend bei der Jagd zu Pferde - war also in Fankluft erschienen. Mich erinnern die Fans der Oranjes immer ein bisschen an so manchen Schalker, der in weiß-blauer Bettwäsche schläft, von weißblauen Frühstücksbrettchen isst und die Häuschen ihrer Hunde in weißblau angemalt haben. ![]() Oranje-Familie: Fan-Frauchen mit Herrchen und Hund - alle für Holland. Unser aktueller Holland-Hund bekam wenig zu sehen am Nicht-UEFA-Public-Viewing Platz "Letten" in Zürich. Vielleicht lag daran auch jene Teilnahmslosigkeit, welche schließlich die Holländer im entfernten Basel während der Verlängerung ergriffen hatte. Man ließ sich anstecken vom eigenen Maskottchen-Hund. Da der nunmal keine freie Sicht durch die Menschen-Alpen hatte, konnte er seine Mannschaft nicht anfeuern und deshalb hat Holland auch verloren und muss jetzt leben wie ein Hund und ganz klein wie der Holland-Hund anfangen. ![]() Wenig Sicht für Holland-Hunde am Letten in Zürich. Handy-Fotos (4): cujau.de Mittwoch, 18. Juni 2008Dienstag, 17. Juni 2008Abreise der VerliererNach dem 1:0 der deutschen Löw-en gegen unsere Alpenösis muss man eines sagen, sie setzten von Anfang an auf den richtigen Trend: die Webseite "Zu Gast bei Verlieren". Jetzt können sie es wie die österrreichische Nationalmannschaft tun: die Tasche packen und abreisen - als Gastgeber von der EM. Eigentlich ja schade, aber Schuld sind wie immer die anderen. Nicht wir an der Abreise der Verlierer. Jawoll. Trotzdem war's nett, wie immer, wenn man auf Österreicher trifft; ob beim Fußball oder im richtigen Leben. Die hier haben jedenfalls von Anfang an recht behalten. Die Wahrheit kommt halt immer raus. Und die hier haben's gewusst. Viel gehörte allerdings nicht dazu; na ja, vielleicht Mut als Gastgeber. Und was machen wir jetzt ohne Gastgeber. Ist schon komisch Gast zu sein, ohne einen Gastgeber dabei zu haben. ![]() Fehlen werdn's scho, die Ösis Web-Foto: cujau.de Mal sehen, wann unsere Jungs packen. Na frühestens Donnerstag Abend. Ist also noch ein bisserl Zeit. |
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