Montag, 24. Dezember 2007
Happy Weihnachten 007! Geschrieben von Cujau
in Cujau - In eigener Sache um
11:22
Kommentare (0) Trackbacks (0) Happy Weihnachten 007!![]() Fröhliche Weihnachten! Kari: OL Mittwoch, 21. November 2007In eigener Sache
Ich versteigere ein wirklich gutes Bett. Ich habe es viel zu wenig benutzt.
Bei eBay ist es seit heute verfügbar zu den üblichen Bedingungen: 3,2,1, meins ...! Die Versteigerung endet am 28. November um 20 Uhr 49 und 7 Sekunden. Also dann, viel Spaß beim Bieten! Mittwoch, 14. November 2007
Blog im Nirvana Geschrieben von Cujau
in Cujau - In eigener Sache um
23:11
Kommentare (0) Trackbacks (0) Blog im Nirvana
Dieser Tag hatte es in sich. Sein Ende war so nicht vorhersehbar. Denn alles, was ich seit gut sieben bis acht Monaten in diesen Blog geschrieben hatte, schien verloren.
Auslöser war ein Absturz, der meine Webseite ins Nirvana der Datenwelt befördert hatte. Wie das ging? Ich habe keine Ahnung. Aber muss ich das haben? Ich muss ja auch als Zeitungsredakteur nicht wissen, wie ein Redaktionssystem funktioniert, ich bin nur abhängig davon, dass es funktioniert. Anderenfalls erscheint keine Zeitung; nur ist das dann kaum mein Problem. Anders meine Webseite: Sie ist meinProblem So auch meine Webseite. Vor einiger Zeit sagte mir ein Mitarbeiter meines Domainverwalter Domainfactory, dass meine Datenbank "unsicher" sei und ich deshalb auch öfter mal ein Backup davon machen sollte. Nun gut; er erläuterte mir, wie das geht. Es ging recht schnell und einfach. Fortan habe ich nach jedem Eintrag ein kleines Backup auf meinem Rechner geparkt. Alles schien im Lot; ich schien auf der Höhe des Internets angekommen zu sein. HA! Gestern nun am späten Abend flüchtete meine Webseite. Weg. Kein Inhalt. Nichts. Hm. Gut, dachte ich. Ich nehme das Backup und spiele es drauf. Doch ach, ich werde statt mit meiner Webseite mit einer Fehlermeldung beglückt. Zweimal habe ich es noch versucht. Immer das gleiche Ergebnis. Also schrieb ich eine E-Mail an Domainfactory. Die würden schon helfen. Taten sie auch. Mit einem für mich unfreakigen Internetprogrammierlaien. Sehr geehrter Herr, Ich musste das freundliche Angebot umgehend annehmen, denn ich verstand nichts. Sie hatten also mein Dump überprüft, eine Zeile entdeckt, die nicht dortrein gehört (weiß der Kuckuck, wie die dahin kam), dann festgestellt, ich hätte keine nötigen Rechte und sollte etwas "auskommentieren". Jo! Wo sollte ich welche Zeile löschen und wo durch welche ersetzen? Ich rief bei der Hotline an. Dort meldete sich jemand, den ich offenbar aus seinem zu zähen Kaffee gezogen hatte, in dem er Stunden zuvor eingeschlafen zu sein schien. Es dauerte eine gefühlte Minute, bis er seine Firma und seinen Namen durchs Telefon mitgeteilt hatte. Ich erklärte ihm nach bester Kenntnis, was passiert war. Er stellte die unsinnige Frage, welche Datenbank mir denn verloren gegangen war. Na meine, wessen sonst. Ich merkte schnell, das ist ein Freak, der am anderen Ende der Leitung jemanden erwartete, der den vollen Durchblick beim Programmieren von Webseiten hat. Habe ich aber nicht, werde ich nie haben und will ich auchg nie haben. Wozu gibt es schließlich Hotlines? Ich hasse diese vermeintlichen anhnungsstrotzenden Hinweise. Ignorierend, dass da draußen Menschen sitzen, die derlei Terminologie in der Mehrheit noch nie gehört haben. Also bat ich darum, den Mann von der Technik, der mir auf meine Mail geantwortet hatte, zu sprechen. Entweder verstand er mich wirklich nicht, oder er verstand mich absichtlich nicht. Denn ich bekam dreimal nacheinander die Antwort ich solle eine E-Mail schreiben. Erst dann sagte er mir, die Techniker wären telefonisch nicht erreichbar. Auch die Bitte, dass mich jemand von dort zurückrufen sollte, wurde schroff mit dem E-Mail-Argument beseitigt. Fein. Kommunizieren wir, obwohl wir nicht miteinander kommunizieren. Sehr geehrter Herr König, Man bediente mich dann mit folgender Antwort: Sehr geehrter Herr, Der Rest schien kein Problem. Meine Webseite war binnen Minuten wieder da. Okay; alles drauf; nur bei genauerem Hinsehen fehlten alle Umlaute, die jetzt mit wirren Steuerzeichen ersetzt waren. Was blieb mir anderes übrig, als in mühseliger Kleinarbeit alles zu ersetzen. Nach dreieinhalb Stunden Arbeit war das erledigt. Bleibt die Frage: Warum speichert ein Backup nicht genau die Zeichen, die ich verwende, sondern zeichnet willkürliche Male in meine Seite? Wirres Nirvana. Um 22 Uhr war es vorbe und meine Webseite wiederhergestellt. Montag, 30. Juli 2007
Bitte melden! Geschrieben von Cujau
in Cujau - In eigener Sache um
23:03
Kommentare (5) Trackbacks (0) Bitte melden!
Meldestellen sind wohl so die unbeliebtesten Orte, an denen man ständig eine Menge Menschen trifft. Wer geht schon gern zu einem Termin, bei welchem es darum geht, dass man sich anmeldet? Aber wenigstens erlebt man was, so wie ich dieser Tage.
Ich war wieder mal da, weil ich umgezogen bin. Eine eigentlich alltägliche Situation; für mich das zweite Mal in fünf Jahren. Die Meldevorschriften sehen vor, dass man sich spätestens eine Woche nach Umzug gemeldet haben muss, dass man jetzt woanders wohnt. Doch wie das vonstatten geht, ist schon merkwürdig. Ich wurde gefragt, ob ich einen Mietvertrag unterschrieben von meinem Vermieter dabei hätte. Ich äußerte, ich sei selbst Eigentümer. "Ah ja. Okay", lautete die Antwort der Sachbearbeiterin. Das reichte, kein Beleg, keine Prüfung meiner Angaben. Mehr Zauberworte brauchte ich nicht zu verwenden, geschweige denn einen Eigentumsnachweis oder dergleichen erbringen. Ich konnte meine neue Adresse dahersagen. Fertig. Dann war ich angemeldet. So einfach geht das im durchbürokratisierten Deutschland. Aber warum? Verfehlt der Amtsschimmel hier nicht seine Sorgfalt. Es hätte die Adresse meines ärgsten Feindes, besten Freundes, künftigen Schwiegermutter sein können, schließlich gibt man neben der Adresse noch genau an, wo sich die Wohnung befindet: 4. Etage, links beispielsweise. © Fotos (2): Cujau Oha, ich muss also im vornherein verhindern, dass niemand sich widerrechtlich in meine Wohnung einnistet? Was für ein Gesetz ist das denn? Zumal, wenn ich erlebe, wie einfach es ist, zu behaupten, man wohne da und da, sei Eigentümer und schon ginge alles klar. Einem Freund wurde auf der Meldestelle in Berlin-Neukölln die Unterschrift, die er unter das Dokument für einen neuen Ausweis gesetzt hatte, nicht abgenommen. Man bemängelte, es seien nur zwei Buchstaben erkennbar, das Gesetz schreibe aber drei erkennbare vor. Dergleichen hatte jener Freund noch nie gehört, die Beamtin bestand auf ihrer Feststellung. Prompt unterschrieb er mit Druckbuchstaben, was erst recht nicht erlaubt ist, aber durchging. Das erzählte ich meiner Meldestellenbeamtin, die daraufhin nur bemerkte, es sei verboten und ungültig in Druckbuchstaben zu unterschreiben. Von einer derartigen Vorschrift wie in Neukölln hatte sie noch nie gehört. Ihr sei nur bekannt, dass eine "Sonne oder andere Dinge kitzeln" nicht erlaubt seien als Unterschrift. Montag, 11. Dezember 2006
Ein offizielles Gerücht Geschrieben von Cujau
in Cujau - In eigener Sache um
00:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Ein offizielles Gerücht
Aufgetaucht in der Berliner Zeitung von heute, 11. Dezember: Da heißt es im Vermischten zu Angelina Jolie & Brad Pitt Bezug nehmend auf die Samstagausgabe der südafrikanischen Zeitung :
"Das Hollywood-Traumpaar plant nach Informationen des "Südafrikanischen Star" zu Weihnachten eine Hochzeit in der Nähe von Johannesburg. Wie die Zeitung am Sonnabend auf ihrer Titelseite berichtet, habe die US-Talkmasterin Oprah Winfrey das Paar auf einen kleinen Ort Henley-on-Klip aufmerksam gemacht, wo diese eine Schule für talentierte, aber bedürftige Mädchen eröffnet hat." Ah ja! Man verbreitet Gerüchte statt Tatsachen. Welch neue Ausrichtung in der Nachrichtenproduktion einer Tageszeitung. Und dann soll jemand das Gerücht bestätigen und auch noch ein Offizieller. Dann wäre es wohl ein offizielles Gerücht, oder wie oder was? Natürlich gibt es für Gerüchte keine Bestätigung, sonst wären es ja kein Gerüchte mehr. Dann bestände Klarheit und kein Halbwissen. Schön wäre es jedoch, wenn wenigstens dieser sprachliche Unfug rechtzeitig erkannt und nicht gedruckt würde. Zur Ehrenrettung gereicht den "Berlinern" dabei kaum, dass die Quelle ihrer Meldung die Deutsche Presseagentur (dpa) ist. Wenn diese Nachrichtenquelle als ständiger Quell von Fehlern schon Unfug verbreitet, dann sollte der wenigstens redigiert werden, bevor er in Druck geht. Man darf also kaum auf Besserung hoffen, denn immer häufiger geraten die so genannten Society-Seiten bei Tageszeitungen in die Hände von Volontären und Praktikanten, und die brauchen ja bekanntlich noch reichlich Seminare. Freitag, 1. September 2006Impressum Cujau
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