Heute ist Mondfinsternis, total soll sie sein. Dabei ist heute Vollmond. Also total hell. Finster sollte der Mond für uns sein, wenn sich die Erde zwischen Sonne und unserem Trabanten so geschickt dazwischenschiebt, dass der Kernschatten unseres Planten genau den Mond verdeckt.
Soweit mal die Theorie. Und nun die Praxis. Zu der erfordert es freie Sicht auf den bedeckten Mond. Nur, wer hat die schon, wenn draußen die Wolken dem Schauspiel ein jähes Ende verweigern, weil sie gar keinen Anfang erlauben? Zudem: Wo genau lässt sich die Finsternis denn nun sehen? Es hieß, in Berlin müsse man sie total sehen können. Finsternis total sehen können, was für eine Absurdität! Eine logische Anomalie. Deshalb habe ich gestern schon mal Mondbilder geschossen. Und das auch nicht in Berlin, sondern hier:
Also, voll Mond war gestern zwischen
Paimpol und
Lézardrieux in der
Bretagne; heute war Vollmond und total finster. Zwei der gestrigen schönsten Mondbilder sind dann die folgenden hier geworden, finde ich:
und hier dann noch so:
Interessant für Fotofreunde ist ja immer, welche Technik da eingesetzt worden ist. Hier die Auflösung: Canon 20D, Baujahr 2004, Objektiv 70-300 mm, USM, IS, 4,5-5,6.