Fünf Jahre oder
gut 4000 tote US-amerikanische Soldaten später erinnerte die
"Berliner Zeitung" in einer
Reportage an den ersten toten US-Boy - eines ehemaligen Straßenkindes aus Guatemala, dessen Leben im Sand des Irak ein Ende fand; tragischer Weise durch eigene Kugeln: José Antonio Gutierrez. Dass zehntausende Zivilisten seitdem sterben mussten, wird nicht verschwiegen; jedoch weitgehend ausgeblendet.
Über den erwähnten Jungen gibt es einen Film: "Das kurze Leben des José Antonio Guiterrez". Im Dezember 2006 war er in die Kinos gekommen und fand kaum Resonanz und kaum Zuschauer.
Hier in dieser Internetauftritt gab es damals einen Hinweis auf diesen Film. Er ist wie auch die jüngste Film-Empfehlung
"Machtlos" ausgesprochen sehenswert, weil er den Krieg als das zeigt, was er ist: als Sieg der Apokalypse über die Vernunft.